Orientierung geben                                  Handeln ermöglichen

Die Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Leonberg versteht ihre Arbeit in ökumenischem Geist als eigene Form missionarischen Handelns bei der Wahrnehmung des Verkündigungsauftrags und der gesellschaftlichen, diakonischen und kulturellen Verantwortung der Kirche:
Die Evangelische Erwachsenenbildung
weiß, dass Glaube und Reflexion über den Glauben zusammengehören. Sie leistet theologische Bildungsarbeit und sucht das Interesse der Menschen unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu Gemeinde, Konfession und Religion. Durch ihre Angebote ermöglicht sie einen neuen Zugang zur Bibel und zum Glauben.
sieht den Menschen ganzheitlich als Gottes Gegenüber, von ihm mit unverlierbarer Würde ausgestattet. Sie vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und Einsichten, gibt lebensbegleitende Orientierung und Hilfen, ermutigt zu verantwortlicher Lebensgestaltung und schafft Möglichkeiten der Begegnung. 
verschließt nicht die Augen vor der Welt. Sie sieht die Menschen in ihren sozialen Bezügen, thematisiert die von ihnen konkret erlebten wie die verdeckten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge, schärft ihr Urteilsvermögen und motiviert sie, die gesellschaftlichen Verhältnisse mitzugestalten. Sie bietet einen Ort zur Verständigung über unterschiedliche Interessen und Wertesysteme. 
versteht ihre Aufgabe im Rahmen der Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden und im Kirchenbezirk. Sie nimmt wahr und trägt dazu bei, dass sich Frauen und Männer in der vielfältigen kirchlichen Arbeit engagieren. Sie macht qualifizierte Aus- und Fortbildungsangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 
Die Evangelische Erwachsenenbildung
versteht Bildung als einen individuellen, aber auf Gemeinschaft bezogenen Lern- und Entwicklungsprozess, in dessen Vollzug das Gelernte in einem größeren Zusammenhang eingeordnet wird und durch den die Menschen die ihnen zugesprochene Würde verwirklichen und sich nach ihren Bedürfnissen entfalten können. Sie vertritt ein umfassendes Bildungsverständnis, das sich in der Gleichwertigkeit von allgemeiner, politischer, kultureller und beruflicher Bildung ausdrückt und das der ganzen Lebenswirklichkeit der Menschen Rechnung trägt. Nach ihm hat der Dialog zwischen den Geschlechtern, den Generationen, Nationalitäten und Religionen sowie zwischen kirchengebundenen und kirchenfernen Menschen einen besonderen Stellenwert.
Die Arbeit zielt in allen Angeboten konkret darauf, Menschen zu befähigen, ihren Glauben zu verantworten und über ihn Auskunft geben zu können, 
im gesellschaftlichen Umbruch ihre personale Qualität zu bewahren und zu bewähren und gesellschaftliche Prozesse und Entwicklungen zu verstehen, ihre Hintergründe kritisch zu prüfen, aus dem Evangelium Orientierungshilfen zu gewinnen und an der Gestaltung der Gesellschaft aktiv mitzuwirken. 
Sie zielt damit letztlich auf die Mündigkeit der Menschen, die ihnen selbstbestimmte Teilhabe am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben und verantwortliches Handeln in allen Lebensbereichen ermöglicht und verhindert, dass sie in Ratlosigkeit verstummen.
Die Evangelische Erwachsenenbildung
ist eine Dienstleistungseinrichtung des Kirchenbezirks. Sie pflegt die Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden des Bezirks und deren Beauftragten für Erwachsenenbildung, ebenso mit den kirchlichen Werken und Verbänden und den anderen Trägern der Erwachsenenbildung, insbesondere mit der Familienbildungsstätte und den Bildungswerken der katholischen und der evangelisch-methodistischen Kirche und mit deren Gemeinden. Sie ist Mitglied des Evang. Kreisbildungwerks Böblingen und wirkt mit in der Landesarbeitsgemeinschaft Evang. Bildungswerke in Württemberg (LageB). Die Gesamtverantwortung im Kirchenbezirk Leonberg trägt der Leitungskreis für Erwachsenenbildung; Vorsitzender ist Herr Pfarrer Matthias Krack